Sparkassen I Genossenschaftsbanken

Postkarten5

Dieses Angebot richtet sich im Bankenbereich exklusiv an Vorstände aus Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Warum? Weil wir an die Idee und die Kraft regionaler Institute glauben. Sie treffen in unseren Veranstaltungen Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte aus anderen Branchen.

Die Bankenbranche steht vor dem größten Transformationsprozess.In Zeiten von Regulierung. Digitalisierung und Niedrigzins ist es Zeit über Werteökonomie den Zugang zu den eigenen Gestalterkräften (wieder-) zu finden.

Werteökonomische Unternehmensführung beschäftigt sich mit den Themenbereichen Selbstführung und Mitarbeiterführung im Kontext einer nachhaltigen Unternehmensstrategie.

1. Unter der Überschrift „Werteökonomische Mitarbeiterführung“ bieten wir dreitägige Workshops an und laden Sie ein, gemeinsam mit uns die Bedeutung der Werteökonomie und ihre Auswirkungen auf die Themen: Strategie, Steuerung, Kunde und Führung. Dabei stehen neben der These „Führung ist Haltung und Handwerk, stehen neben kulturellen Fragen, betriebswirtschaftliche Planungsprozesse, Qualität am Kunden und Kommunikations- und Führungskultur im Mittelpunkt. Wir laden interessante Unternehmer aus anderen Branchen ein, die mit ihren nachhaltigen Ideen wirtschaftlich erfolgreich am Markt agieren. Unsere Auftaktveranstaltung ist am 11. und 12. April 2016 in Hamburg.
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2. „Werteökonomische Selbstführung“, persönliche Standortbestimmung, Boxenstopp. Nach einigen erfolgreichen Jahren in Führung tut es gut, im Kreis gleichgesinnter eine persönliche Standortbestimmung vorzunehmen. Hierzu laden wir Sie am 27. und 28. Juni 2016 nach Hamburg ein. Im Verlauf des Jahres haben Sie dann die Möglichkeit einzelne Themen in zweitägigen Workshops zu vertiefen.
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Bei beiden Formaten ist uns wichtig, dass Vorstände und Führungskräfte mit aus Sparkassen und Genossenschaftsbanken mit Praktikern und vor allem Unternehmern und Führungskräften aus anderen Branchen auszutauschen. Unsere Veranstaltungen sind handverlesen. Wir möchten Menschen an den Tisch bringen, die Interesse daran haben, Zukunft zu gestalten, indem sie nachhaltige Werte in ökonomischen Erfolg übersetzen. Dabei verzichten wir bewusst auf Großveranstaltungen und Masse. Vielmehr möchten wir eine Art „Think Tank“ anbieten, wo Ärmel hochgekrempelt und Ideen im Diskurs erörtert werden. Unseren Schwerpunkt bilden die Themen Werteökonomie und die Auswirkungen und Notwendigkeiten in Führung/Vertrieb und Steuerung von Regionalbanken.

 

Was treibt uns an, wenn wir an Ihre Privatkunden
und Firmenkunden denken?

Das Thema Beratungsqualität. Als roten Faden nutzen wir einen strukturierten Vertriebsprozess sowie einen werteorientierten strukturierten Führungsprozess. Das Besondere: Wir denken vom Endkunden. D.h., wir setzen die Brille Ihrer Privatkunden und Firmenkunden auf. Wir möchten uns dafür stark machen, dass Leistungsversprechen Kunden gegenüber qualitativ eingehalten werden und Ergebnisbeiträge als „positive Abfallprodukte“ dieser Strategie dauerhaft erwirtschaftet werden können. Menschlich wertschätzend, in der Sache klar und konsequent.

 

Was treibt uns an, wenn wir an Ihre Führungskräfte
und Mitarbeiter denken?

Das Thema Vertriebscontrolling. „Wir leben im Zeitalter der Controller.“
Nicht nur in Banken, sondern auch in vielen anderen Branchen das gleiche Phänomen. BWL mit Schwerpunkt Controlling bildet den Nucleus in Unternehmen. Aber wie ist die Verbindung zu einem strukturierten Führungsprozess? Jene Grundlage, die Personalentwicklung engpasskonzentriert überhaupt erst ermöglicht? Der anstehende Transformationsprozess kann nur gelingen mit Führungskräften, die „sattelfest“ als „Erster Personalentwickler vor Ort“ sind.

Und eine darauf aufbauende Personalentwicklung, die sich den Herausforderungen unserer Zeit verantwortungsvoll stellt und die Messlatte der strategieumsetzenden Personalentwicklung zum Maßstab hat. Das sind unsere Themen, die wir gerne mit Ihnen in handverlesenen Vorstands- und Führungskräftereihen als Gemeinschaftswerk im Diskurs erörtern möchten.

Was hat uns zu diesem Format inspiriert?

Die Ideen der Gründerväter von Genossenschaftsbanken und Sparkassen. Aber auch Ideen von Menschen, die außerhalb dieser Institutsgruppen ein Hingucker waren, z.B.:

Dr. Amandus Augustus Abendroth, 1767 in bürgerlichen Verhältnissen in Hamburg geboren, studierte Jura in Göttingen und Erlangen, heiratete die Schwester seines Freundes, die Bankierstochter Magdalena von Reck und wurde im Alter von 33 Jahren in den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg berufen. Zeit seines Lebens beschäftigte er sich auch mit dem Schattendasein der Gesellschaft. Er war Armenvorsteher der Stadt Hamburg und entwickelte Visionen, wie die in breiten Bevölkerungsschichten vorherrschende Not gelindert werden könnte. 1821 gründete er das Magdalenenstift (seit 1921 Abendroth-Haus), eine Einrichtung für „gefallene Mädchen“. 1827 gründete er mit Gleichgesinnten die Hamburger Sparkasse, die erstmals weniger betuchten Mitbürgern die Möglichkeit bot, ihre Notgroschen verzinslich anzulegen und damit erstmals eine systematische, individuelle Vorsorge zu begründen.

Friedrich Wilhelm Raiffeisen, 1818 in Hamm geboren, war Kreissekretär der preußischen Kommunalverwaltung. „Was einer nicht schafft, das schaffen viele“ – Während der Hungersnot von 1846 ließ er Brot für die Armen backen und gründete 1847 einen Brotverein. Er erkannte die Not der Landbevölkerung, die durch Missernten und Wucher geprägt waren. Er gründete den Flammersfelder Hilfsverein zur Unterstützung von Landwirten, wo diese Geld ansparen und zum Ankauf von Vieh, Saat und Gerät, günstig leihen konnten. Er gründete 1864 den Heddesdorfer Darlehnskassenverein, der als Beispiel vieler Genossenschaftensbanken gilt.

Unabhängig davon gründete Franz Hermann Schulze-Delitzsch 1862 die Volksbank Darmstadt, der der seit 1852 bestehende Darlehnsverein für Darmstadt und Bessungen“ voraus ging. Schulze-Delitzsch wurde 1808 geboren und war ein deutscher Sozialreformer und Jurist, der als Initiator des Genossenschaftsrechtes gilt.

Dr. Alfred Herrhausen, 1930 in Essen geboren. Der promovierte Betriebs-und Volkswirt absolvierte Tätigkeiten bei der Ruhrgas AG und den Vereinigten Elektrizitätswerken Westfalen bis er 1969 zur Deutschen Bank geholt wurde, deren Vorstandssprecher er neben F.W. Christians 1985 wurde. 1987 erzeugte er erstmals mit einer nachdrücklich formulierten Forderung nach einem wirtschaftlich und moralisch begründeten Schuldenerlass für hochverschuldete Entwicklungsländer auf massiven Widerstand in der internationalen Finanzwelt. 1989 wurde er durch ein Bombenattentat ermordet. Alfred Herrhausen steht bis heute für jene, die die gesellschaftliche Verantwortung der Wirtschaft ernst nehmen. „Handlung erfordert Haltung“ und „Wir müssen das was wir denken, sagen. Wir müssen das was wir sagen, tun. Wir müssen das was wir tun, dann auch sein.“, sind nur zwei seiner viel zitierten Gedanken.

Wilhelm Ernst Barkhoff, Initiator der GLS Bank – Dem Anwalt Barkhoff ging es um einen Ausgleich zwischen Egoismus und Altruismus. Er stellte sich die Frage: „Wie lässt sich Geld so verwandeln, dass es nicht allein dem egoistisch motivierten Zinseszins-Mechanismus dient?“ Die GLS Bank – Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken eG wird 1974 in Bochum gegründet. Heute ist die GLS Bank die erste sozialökologische Universalbank, die ihr Tun auf die nachhaltige, individuelle und gesellschaftliche Entwicklung ausrichtet und das bei ihr investierte Geld sinnstiftend und transparent investiert. Beeindruckend nachzulesen in der Kundenzeitschrift „Der Bankspiegel“, wo vergebene Kredite regelmäßig veröffentlicht werden.